1931 Hilfeleistung beim Brand Nienaber in Sünninghausen

1932 Hilfeleistung beim Brand Wittkamp in Sünninghausen

1935 Brandbekämpfung bei der Fa. Otte

17. 9. 1953 1.30 Uhr - Großbrand auf dem Hof Schulze Frielinghaus. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden die Wehren aus Oelde, Ahlen, Beckum, Herzfeld, Wadersloh und Liesborn hinzugezogen. Eine Wasserversorgung wurde vom Schlossteich aufgebaut

1.10.1956 1.00 Uhr – Blitzschlag auf dem Hof Högemeier. Das Wohnhaus und die Stallungen gerieten in Brand. Die Feuerwehr konnte das Mobiliar und die angrenzende Scheune retten..

12.11.1956 11.00 Uhr – Brand in der Lackiererei der Fa. Berkensträter

28.7.1958 10.30 Uhr – Brand Schniederkötter in Dünninghausen. Diestedde unterstützte hier die Beckumer Wehr bei der Wasserversorgung (Einsatz der TS 8/8 an der Wasserentnahmestelle)

2.12.1958 12.00 Uhr – Im Heizungskeller des Textilgeschäftes Schomaker gerieten Kartons in Brand. Infolge starker Rauchentwicklung war es nicht möglich, in den Keller vorzudringen. Da die Diestedder Wehr über keine Atemschutzgeräte verfügte, wurden die Wadersloher Kameraden alarmiert, mit deren Hilfe der Brand schnell gelöscht werden konnte.

23.7.1959 16.10 Uhr – Großbrand auf dem Hof Hassmann-Sporkmann in Wadersloh-Geist. Die Wirtschaftsgebäude sowie das Wohnhaus waren in Brand geraten. Im Einsatz waren die Wehren aus Wadersloh, Diestedde, Liesborn, Herzfeld und Hovestadt. Während des Einsatzes zeigte sich der mangelhafte Zustand des 20 Jahre alten Schlauchmaterials. Es wurde im Anschluß durch die Kreisschlauchpflegerei ausgewechselt.

17.3.1960 Aus dem Protokollbuch der Freiwilligen Feuerwehr Diestedde: „Am Donnerstag, dem 17. März 1960, wurde um 21.10 Uhr von Heinz Berkensträter telefonisch die Feuerwehr alarmiert. Es brannten Rohstofflager und Fabrikationshallen der Fa. Berkensträter. Es wurden daraufhin die Wehren von Wadersloh und Liesborn und das Tanklöschfahrzeug von Beckum alarmiert.. Unser LF8 rückte sofort aus und etwa 6 Minuten nach der Alarmierung wurde Wasser gegeben. Es wurden 2 C-Rohre innerhalb der Gebäude und 1 C-Rohr außerhalb zum Schutz des Wohnhauses eingesetzt. Wasser stand im Löschteich bei Pöpsel zur Verfügung. Die inzwischen eintreffenden Tanklöschfahrzeuge wurden von Brandmeister Ringbeck eingewiesen. Die Tragkraftspritze der F. F. Wadersloh wurde außerdem bei Lücke aufgestellt und speiste das Liesborner TLF, während die beiden TLF von Wadersloh und Beckum an der Molkerei auftankten. ... Etwa um 24 Uhr rückten die auswärtigen Wehren wieder ab. Um 2.15 Uhr am anderen Morgen kam, wahrscheinlich durch Funkenflug, ein weiteres Gebäude in Brand. Da nur die Brandwache an der Brandstelle verblieben war, wurde nochmal Alarm gegeben. Um 3 Uhr war nun die Gefahr gebannt und die Brandwache löschte am Nachmittag alle Glutreste ab und rückte um 16 Uhr (am 18. März) in das Gerätehaus ein.“

1.9.1961 11.35 Uhr - Brand auf dem Hof Schürjohann in Wadersloh-Geist. Im Einsatz waren die Feuerwehren Wadersloh, Liesborn, Diestedde und Herzfeld.

14.1.1962 14.00 Uhr – Brand einer Flurgarderobe in der Bahnhofsgaststätte
18.45 Uhr – Zimmerbrand im Wohngebäude Beermann in Altendiestedde.

3.8.1966 12 Uhr – Brand in der Trocknungsanlage der Molkerei in Diestedde. Die gesamte Trocknungsanlage einschließlich der Silos wurde vernichtet. Im Einsatz waren auch die Wehren von Wadersloh und Beckum

30.1.1971 Dachstuhlbrand bei Kniesburg

14.3.1971 Zimmerbrand Glane in Sünninghausen

23.12.1972 Großbrand auf dem Anwesen von Egbert Hahne. In Brand geraten war die Remise mit Garagen.

14.2.1973 Brand auf dem Hof Sudhues in Sünnighausen

4.5.1973 Brand Kruse in Wadersloh

7.6.1974 Einsatz am Mietwohnhaus Wintermann. Brand des Dachstuhls

31.5.1975 Hilfeleistung in Sünninghausen beim Brand eines Stallgebäudes auf dem Hof Martin Heitbreder

9.5.1976 Waldbrand am Piepenbrock an der Oelder Straße

26.8.1976 Großbrand bei der Fa. Recozell in Liesborn

23., 24.6.1978 Ölverschmutzung des Liesenbaches in der Nähe des Hofes Hense

6.3.1981 Brand im Aufenthaltsraum des Internates am Schloß Crassenstein

29.6.1981 Hochwassereinsätze an fünf verschiedenen Orten in der Gemeinde

29.8.1983 12.45 Uhr Großbrand auf dem Hof Aschhoff-Bönemann in Altendiestedde. Im Einsatz waren 120 Feuerwehrmänner der Wehren aus Diestedde, Wadersloh, Liesborn, Beckum, Vellern und Oelde. Das Feuer, ausgebrochen in der Wagenremise, hatte in Minutenschnelle auf die Stallungen und das Wohnhaus übergegriffen, unterstützt durch den kräftigen Wind. Das Vieh konnte rechtzeitig aus den Stallungen getrieben werden. Der durch die Trockenheit mangelndeWasservorrat in den Löschteichen
machte einen Pendelverkehr mit neun Tanklöschfahrzeugen notwendig, die mit aus Diestedde herbeigeholten
Wasser die zwei 10.000 l fassenden Wasserbassins der Oelder Feuerwehr füllten. Trotz aller Bemühungen
brannte der Hof bis auf die Außenmauern nieder, auch das Wohnmobilar und sämtliche Erntevorräte wurden
ein Raub der Flammen. Es entstand ein Sachschaden von 1,5 Millionen DM.

24.4.1984 Flächenbrand im Piepenbrock an der Oelder Straße

29.4.1984 Mittelbrand bei der Fa. Otte und Sohn

11.7.1984 Wirbelsturmkatastrophe in Diestedde. Im gesamten Ortsgebiet waren Sturmschäden zu verzeichnen. Am stärksten betroffen war die Eichenallee. Ein Großteil des alten Baumbestandes war umgestürzt. Die Eichenallee musste später komplett abgeholzt und neu aufgeforstet werden.

9.11.1984 Großbrand auf dem Hof Hense in Altendiestedde. Die Remise brannte völlig nieder.

13.8.1985 Wohnhausbrand der Familie Muscariello am Ahornweg

17.8.1987 Großbrand bei der Fa. Bronk in Liesborn, Winkelhorsterstraße (Lemkerberg). Der große Lagervorrat an Styropor brannte in vollem Ausmaß. Alarmiert waren die Wehren aus Wadersloh, Liesborn, Diestedde und Göttingen. Auch die Gerätewagen Messtechnik der Wehren Beckum und Ahlen sowie die Beckumer Drehleiter waren vor Ort. Es wurde in Erwägung gezogen, wegen der starken Rauchentwicklung das gleichzeitig stattfindende Schützenfest am Lemkerberg zu evakuieren, was aber nicht notwendig wurde.

4.6.1988 Großbrand des Dachstuhles der Don-Bosco-Schule in Diestedde. Der Dachstuhl des westlichen Flügels der Schule stand in Flammen. Im Einsatz waren alle vier Löschzüge der F. F. Wadersloh sowie die Drehleiter der Feuerwehr Beckum.

21.7.1988 Brand im Turm der Don-Bosco-Schule in Diestedde

23.1.1989 Großbrand auf dem Hof Eckhart Dieckmann. In Brand geraten war der Dachstuhl des südlichen Gebäudeteils. Die Schweine konnten aus den Stallungen gerettet werden, jedoch verendeten die in Zuchtbecken gehaltenen Aale. Weitere Stallungen sowie das Wohnhaus wurden vor einem Übergreifen der Flammen geschützt. Im Einsatz waren sämtliche Züge der F.F.Wadersloh.

4.3.1989 Großbrand auf dem Hof Sterthoff in Wadersloh. Hier stand eine Scheune in Brand.

5.4.1989 Brand eines Nebengebäudes der Gaststätte Nordhaus am Lemkerberg

20.9.1989 Schwelbrand im Betrieb der Fa. Milac in Wadersloh. Der wiederholte Einsatz aller Löschzüge der Wehr unter schwerem Atemschutz war notwendig, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

28.8.1990 Großbrand auf dem Hof Eversloh an der Oelder Straße. Der Dachstuhl des Stallgebäudes brannte völlig nieder. Das Wohnhaus konnte vor einem Übergreifen der Flammen geschützt werden.

7.9.1990 Das Vereinsheim des Diestedder Motorradclubs auf dem Grundstück der Gärtnerei Stehmann an der Spiekerstraße konnte zwar gelöscht, aber nicht mehr erhalten werden.

16.9.1993 Großalarm am Haus Maria Regina in Diestedde. Durch das Implodieren eines Fernsehgerätes brach ein Zimmerbrand mit erheblicher Rauchentwicklung aus. Ein Großeinsatz unter schwerem Atemschutz war notwendig, um die Bewohner des Altenheimes aus den oberen Etagen in die unteren zu evakuieren. Im Einsatz waren alle vier Löschzüge der Gemeinde, die Drehleiter der Feuerwehr Beckum. Ebenso waren fast alle Rettungswagen des Kreises alamiert worden.
30.9.-1.10.1993 Ein Metallspänebrand auf dem Gelände der Fa. Laukötter in Wadersloh machte den Atemschutzeinsatz unter Hitzeschutzanzügen notwendig. Aus diesem Grund wurde auch das LF16TS des Diestedder Zuges alarmiert. Der Einsatz dauerte die ganze Nacht hindurch.

28.8.1994 Großbrand auf dem Hof Westermann in Wadersloh an der Baseler Straße

13.7.1995 Großbrand auf dem Hof Ackfeld in Wadersloh

15.12.1995 Brand einer Lagerhalle auf dem Gelände der Landhandelszentrale Diestedde

3./4.5.2001 Hochwassereinsatz in Beckum und Ahlen. Starke Regenfälle am späten Nachmittag des 3. Mai ließen Keller vollaufen und überfluteten die Straßen. Die Werse trat über die Ufer und in Ahlen stand ein Stadtviertel unter Wasser. Bewohner mußten evakuiert werden. Die Diestedder Kameraden waren die ganze Nacht hindurch in Vorhelm im Einsatz, hauptsächlich wurden Keller leergepumpt. Als Dank für diesen Einzatz wurde dem Zug später ein Wandteller zur Erinnerung überreicht.

12.2.2005 Brandeinsatz der Feuerwehr Wadersloh in einer Möbelfabrik auf der Stromberger Straße in Wadersloh. Um 16 Uhr wurde die Feuerwehr Wadersloh zu einer Feuermeldung bei einer Möbelfabrik auf der Stromberger Straße gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang Rauch aus der Lackierhalle mit einem Ausmaß von ca. 20 x 60 mtr.. Eingesetzt wurden insgesamt 12 Atemschutz-Trupps.

1927
Zur Zeit der Gründung der Wehr ist eine fahrbare Handpumpe vorhanden, die von der vorausgegangenen Pflichtfeuerwehr übernommen wurde. Fahrer war Göbel, bei dem sie auch in einem kleinen Spritzenhaus untergestellt war.

1928
Eine Motorspritze vom Typ Meyer-Hagen wurde angeschafft. Sie wurde untergestellt bei Ringbeck, der damals noch an der Herzfelder Str. wohnte. Ringbeck war auch Fahrer der Spritze.

Ca. 1933 zog Ringbeck ins Dorf und nahm die Spritze mit. Etwa seit dieser Zeit hat auch Schönefeld die Spritze gefahren.

1939 wurde die Spritze beim Schloß untergestellt. Fahrer waren Schönefeld, Schwake und Linhoff. Diestedder Feuerwehrkameaden während einer Übung an der Schloßgräfte mit der Meyer-Hagen Pumpe
1942 Die Feuerwehr erhält eine S-A-Spritze. Sie wurde weiterhin beim Schloß untergestellt. Später stand sie allerdings zeitweise auch wieder bei Ringbeck unter.

1946 DieWehr erhält vom damaligen Kreisbrandmeister Faust einen alten KFZ-Anhänger der früheren Wehrmacht. Der Anhänger wird eingerüstet und rot gespritzt.

1949 Am 3. März kauft die Gemeinde für 3500,- DM einen Jeep. Vierhundertundfünfzig DM hat die Wehr aus ihrer Kasse zu den Anschaffungskosten an die Gemeinde gezahlt. Das Bild zeigt Kamerad Wilhelm Vorderbrüggen mit dem Jeep und Anhänger vor dem 1957 eingeweihten Gerätehaus.

1953/54 Die Diestedder Feuerwehr erhält für zwei Jahre leihweise eine Kraftspritze aus Ennigerloh.

1955 Die Wehr erhält eine Tragkraftspritze 8/8 Magirus mit VW-Motor. Zur Anschaffung dieser Tragkraftspritze hatte der Kamerad Heinrich Bröerken 5000,- DM zu einem gewissen Prozentsatz vorgestreckt.

1958 Die Wehr erhält ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8/TS. Es handelt sich um ein genormtes Fahrzeug mit Opel-Fahrgestell und Magirus-Aufbau. Es wurde im September von sieben Kameraden aus Ulm abholt. Das Bild zeigt Wilhelm Vorderbrüggen sitzend im festlich geschmückten neuen Fahrzeug Die Kameraden der Feuerwehr Diestedde mit dem neuen LF8 am Einweihungstag vor der Gaststätte Peveling. Am 4. Oktober wurde es feierlich eingeweiht. In Anwesenheit von Kreisbrandmeister Real, Bürgermeister Holtmann, Amtsdirektor Kleinhans, weiteren Gemeindevertretern sowie natürlich den Feuerwehrkameraden einschließlich der Altersabteilung nahm hochw. Hr. Pastor Friepörtner die kirchliche Segnung des Fahrzeuges vor.

1962 Ein neuer Tragkraftspritzen-Anhänger wird angeschafft. Fabrikat. Magirus.

1962 Ein TLF 8 der 64. Zivilen Bevölkerungsschutz (ZB) - Bereitschaft wird in Diestedde untergestellt. Es handelt sich um ein Tanklöschfahrzeug auf einem Unimog-Fahrgestell. Das TLF 8 während eines Tages der offenen Tür

1979 Am 18. August wird ein neues TLF 16 eingeweiht. Es handelt sich um ein Mercedes-Fahrgestell mit Schlingmann-Aufbau. Das Fahrzeug hat 168 PS und besitzt ein Allradgetriebe. Der Wassertank fasst 2900 Liter. Gekostet hat das Tanklöschfahrzeug 174.685 DM, wozu das Land 60.000 DM und der Kreis 19.855 DM beisteuerten. Der Löschzug Diestedde verfügt somit jetzt über zwei gemeindeeigene Fahrzeuge, ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes, einen Tragkraftspritzenanhänger (gezogen vom LF8) und einem als Schlauchwagen umgebauten Anhänger (gezogen vom TLF 8). Das TLF 16 am Tag der Einweihung
1981 Der Zug Diestedde erhält zehn Funkalarmempfänger der Marke Motorola.

1982 Es werden fünf weitere Funkalarmempfänger angeschafft. Desweiteren erhält der Zug eine Motorsäge.

1983 Das Katastrophenschutzfahrzeug TLF 8 wird im Juli dem Zug Göttingen übergeben, dessen TLF 8 ausgemustert worden war.

1983 Auf dem TLF 16 wird ein 10m³-fassender Löschwasserbehälter (faltbares rundes Becken) stationiert, das bei Bedarf auch von den anderen drei Löschzügen angefordert werden kann. Außerdem dem erhält der Zug noch einen Scheinwerfer (1000 Watt) mit Stativ.

1984 Das Katastrophenfahrzeug TLF 8 kehrt im Oktober vom Zug Göttingen nach Diestedde zurück.

1985 Ein neuer Einsatzleitwagen (ELW 1) der Gesamtwehr Wadersloh (VW-Kastenwagen) wird im Diestedder Gerätehaus untergestellt. Er sollte bis zum Ende der Amtszeit von Günter Schalkamp als Wehrführer im Jahr 1999 in Diestedde verbleiben.

1986 Die Fahrzeuge der Diestedde Feuerwehr

1987 Am 19. Mai erhält der Löschzug ein LF 16 TS (Löschgruppenfahrzeug mit einer vom Motor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe, beladen mit einer zusätzlichen Tragkraftspritze) des Katastrophenschutzes. Das TLF 8 (Unimog) wird ausgemustert und zunächst von der Gemeinde, später dann vom Kameraden Egbert Hahne erworben.

1988 Am 24. April konnte ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF 8) durch Pfarrer Johannes Klein eingeweiht werden. Es handelte sich um ein Mercedes-Fahrgestell mit einem Aufbau der Fa. Schlingmann, Dissen, bestückt nach DIN. Das 1958 in Dienst gestellt LF 8 , der Opel-Blitz, hatte an diesem Sonntag seine letzte Fahrt und wurde später vom Kameraden Günter Schalkamp erworben. Das alte LF8 geht in den wohlverdienten Ruhestand, das neue übernimmt jetzt dessen Aufgaben

1995 Es wurde auf Gemeindeebene ein Lüfter mit Verbrennungsmotor zur Rauchbekämpfung angeschafft. Er wurde auf dem LF 8 in Diestedde verlastet. Ebenfalls erhielt der Zug Diestedde einen Kompressor.
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1999 Am 3. November wurde dem LZ Diestedde vom Wehrführer Paul Pickert schweres Rettunggerät in Form von Schere und Spreitzer übergeben. In den Folgemonaten wurde das Gerät auf dem TLF 16 verlastet (das Wasserbecken wurde gleichzeitig vom TLF 16 auf das LF 8 verstaut) und vor allem wurden intensive Übungen mit diesem wertvollen Rettungsgerät durchgeführt. Hierbei wurde man großartig unterstützt vom Kameraden Bernhard Streffer und von dem Autohaus Hecker.

2000 Während der Herbstabschlussübung auf dem Gelände des Bauunternehmers Hermann Schröer wurde unter Beobachtung der Wehrführung das Hauptaugenmerk auf den Einsatz des schweren Rettungsgerätes gelegt. Nach einer erfolgreich verlaufenen Übung stellte Wehrführer Paul Pickert klar, dass er der Kreisleitstelle das schwere Rettungsgerät im Zug Diestedde nun als einsatzbereit melden werde.
Bis zum Jahr 1957 waren die Feuerwehrgeräte, -anhänger und –fahrzeuge nur behelfsmäßig bei bestimmten Feuerwehrkameraden oder auch am Schloß Crassenstein untergestellt. Um den langgehegten Wunsch nach einem eigenen Gerätehaus zu erfüllen, nahmen die Kameraden große Mühen auf sich.

1955 hatte die Feuerwehr ein Grundstück vom Grafen von Ansembourg gekauft, auf dem ein Feuerwehrgerätehaus errichtet werden sollte. Mit dem Bau dieses Hauses an der Augustin-Wibbelt-Straße wurde 1956 begonnen. Das Richtfest wurde am 6. Mai 1956 gefeiert.
Vorgesehen war der 1. September 1956 als Termin der Einweihungsfeierlichkeiten. Aber aufgrund widriger Witterungseinflüsse musste der Termin verschoben werden. Von den Feuerwehrkameraden wurde manche Stunde am Neubau verbracht. In Eigenleistung – die auf ein Drittel der Baukosten geschätzt wurde – transportierten sie das Baumaterial, führten die Ausschachtungs- und Aufräumarbeiten durch, hängten die Dachziegel auf und betonierten den Vorplatz. Am 15. März 1957 wurde auf das Feuerwehrgerätehaus eine Alarmsirene aufgebaut. Die feierliche Einweihung des Gerätehauses fand schließlich am 19. November 1957 statt. Das Haus verfügte über zwei Fahrzeugstellplätze und einer darüberliegenden Wohnung für den Gerätewart.

13 Jahre später, am 1. September 1970, war Baubeginn für ein neues Feuerwehrgerätehaus. Dieses Haus, anfangs als Um- oder Erweiterungsbau angedacht, sollte den gestiegenen Anforderungen gerecht werden. Es erhielt drei Fahrzeugboxen, einen Werkstattraum, einen teilbaren Schulungsraum, eine kleine Küche sowie Sanitärräume. Das Haus wurde an der Eichendorffstraße auf einem Nachbargrundstück des ersten Feuerwehrgerätehauses erbaut. Veranschlagt war dieser Bau mit etwa 280.000 DM. Im Mai 1971 wurde der Rohbau fertiggestellt und am 6. Mai 1972 die feierliche Einweihung vollzogen.
Im Herbst 2001 begann man mit Renovierungsarbeiten am bestehenden Gerätehaus. So wurden neue Heizkörper installiert, neue Fenster eingesetzt sowie im Eingangsbereich die undichte Glasbausteinwand durch Mauerwerk ersetzt. Ebenso bekam man eine neue Eingangstür und wurde gleichzeitig in das einheitliche Schlüsselsystem der Gemeinde aufgenommen. Die Schulungsräume bekamen eine neue abgehängte Decke mit neuen Lampen, die Wände wurden neu tapeziert und gestrichen, neue Gardinen wurden aufgehängt. Ein paar Wochen vorher hatte man schon neue Küchenschränke montiert und die Wand in der Küche neu gefliest. Der Werkstattraum wurde ebenfalls renoviert. Obwohl sich das Feuerwehrgerätehaus in Gemeindebesitz befindet, stellte die Gemeinde lediglich das Material zur Verfügung. Das Einsetzen der Tür und Fenster ausgenommen, wurden alle anfallenden Arbeiten auf freiwilliger Basis von den Kameraden übernommen. Hier kamen über 1000 Arbeitsstunden zusammen. Für diese nicht selbstverständliche Leistung gilt den Kameraden ein ganz besonderer Dank.